Die Biotonne im Frühjahr
Die Biotonne im Frühjahr
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Die Biotonne im Frühjahr

Der Frühling ist da: Warme Temperaturen, Sonnenschein, das Summen der Bienen und Hummeln, das Singen der Vögel, die wundervolle Blütenpracht und das liebevolle Anlegen des eigenen Gemüsegartens. Es ist Gartenzeit und für so manch' einen Hobbygärtner reicht die Größe der Biotonne nicht aus. Wir fassen in diesem Blogbeitrag die wichtigsten Tricks und Tipps für die Biotonne im Frühjahr zusammen.

Im Frühjahr hat sie’s dicke.

Es fällt jede Menge Grünschnitt an.

Nun ist der Frühling schon ein paar Tage da und wir steuern mit großen Schritten auf die Eisheiligen zu. Bevor Mitte Mai auch das letzte Gemüse seinen Weg ins Gartenbeet finden kann, steht bereits jetzt viel Arbeit auf dem Plan und mehr als in den Wintermonaten fällt natürlich auch Grünabfall an. Aber nicht nur Gartenbesitzern fällt die Mehrmenge auf.
Vorgezogen im Frühbeet oder ganz frühe Früchtchen sorgen bereits jetzt für einen reichlich gedeckten Tisch mit frischem Obst und Gemüse. Wir lassen die Winterkost hinter uns. Das heißt auch in der Küche fallen wieder mehr organische Abfälle an. Großartig, wenn all diese Abfälle in der Biotonne landen – die aber natürlich ohne Störstoffe, wie Plastiktüten, „kompostierbare Plastiktüten“, Glas oder Zigarettenfilter.  Aus Ihren Bioabfällen gewinnen Ihre Abfallwirtschaftsbetriebe jede Menge Energie und bereiten schon jetzt den Kompost vor, den Gartenbesitzer*innen und Landwirte im Herbst wieder ausbringen, damit auch im kommenden Jahr die Obst- und Gemüsesaison früh und reichhaltig beginnen kann.

Aber was tun, wenn die Biotonne zu klein ist?

Lösung "Saisontonne" oder "Mehrmengen-Papiersack"

Diese Problematik kennen vor allem Kleingärtner*innen oder Menschen mit eigenem Garten am Haus. Nach dem Winter müssen die Winterabdeckungen entfernt, Sträucher und Hecken geschnitten werden. Viele Pflanzen werden nun auch von den vertrockneten Resten aus dem Vorjahr befreit. Bei so viel organischem Abfall ist die Biotonne oftmals bereits wenige Tage nach der letzten Leerung wieder voll. Nur wohin mit dem Strauchschnitt?

Viele Abfallwirtschaften holen zusätzliches Grüngut in speziellen Mehrmengen-Papiersäcken ab, die Sie im Vorfeld kaufen können und damit bereits die Kosten für die Abfuhr beglichen haben. Viele Abfallwirtschaftsbetriebe bieten aber auch „Saisontonnen“ an. Sie erhalten dann in der Regel einfach eine größere Tonne und dürfen Sie – in den zuvor festgelegten Monaten – komplett befüllen. In den Wintermonaten, außerhalb der Saison, dürfen Sie die Tonne dann nur halb befüllen und zahlen natürlich auch entsprechend weniger Gebühren. Wir halten das für eine sinnvolle Lösung, denn je mehr Bioabfall in die Anlagen Ihrer Abfallwirtschaften gelangt, desto mehr wertvolle Bioenergie kann daraus gewonnen werden, aber…

Übergewicht macht Müllwerkern das Leben schwer.

Checken Sie das Gewicht Ihrer Biotonne.

Wichtig bei der Befüllung der Biotonnen im Frühjahr ist auch, dass Sie dabei auf das Höchstgewicht achten, welches jeweils auf den Tonnendeckeln vermerkt ist, damit die Müllwerker Ihre Tonne auch problemlos zum Sammelfahrzeug rollen können. Keine Tonne möchte wegen Übergewichts ignoriert werden. Durch nasses Laub, Moos und Abräumgut von Beeten wird gerade im Frühjahr die Biotonne schnell zu schwer. Probieren Sie es einfach selbst. Können Sie Ihre Tonne noch einfach bewegen, dann stellt sie auch für Müllwerker*innen kein Problem dar.

Frühlingszeit = Blütezeit


Erstellt am:
Autor: Franziska Rudolph // Redaktion #wirfuerbio
Tags: bioabfall, biomüll, biotonne im frühjahr, gartenzeit, tipps & tricks
Bildquellen: GAB Umwelt Service GmbH, schweitzer media gmbh
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