Wie alles begann
Plastik, Glas, Metall und andere Störstoffe im Bioabfall erschweren die Verwertung und mindern die Qualität von Kompost. Genau hier setzt #wirfuerbio an: Die Kampagne entstand aus dem gemeinsamen Wunsch kommunaler Abfallwirtschaftsbetriebe, Bürger*innen verständlich und einheitlich über die richtige Nutzung der Biotonne zu informieren Aus einer regionalen Initiative wurde eine bundesweite Bewegung — mit einer klaren Botschaft: In die Biotonne gehört Bioabfall. Kein Plastik, kein Glas, kein Metall und auch kein Bioplastik.
Heute ist #wirfuerbio ein Verein, der kommunale Akteure vernetzt, Erfahrungen bündelt und gemeinsame Maßnahmen für bessere Bioabfallqualität voranbringt. So entsteht aus vielen lokalen Aktivitäten eine starke gemeinsame Stimme für sauberen Bioabfall, bessere Mülltrennung und mehr Klimaschutz. Werden Sie Mitglied bei #wirfuerbio und gestalten Sie die Zukunft der Bioabfallsammlung aktiv mit.
Bioabfallqualität entsteht nicht durch eine einzelne Maßnahme. Deshalb arbeitet #wirfuerbio an verschiedenen Schwerpunkten — von Umweltbildung über Mengensteigerung bis zur besseren Mülltrennung in Wohnquartieren.
Kein (Bio)Plastik in die Biotonne
„Kompostierbare“ Plastiktüten klingen nach einer guten Lösung — sind es für die Biotonne aber nicht. In vielen Kompostierungs- und Vergärungsanlagen bauen sie sich nicht schnell genug ab und werden deshalb wie herkömmliches Plastik zum Störstoff. Darum ist unsere Botschaft eindeutig: Kein Plastik. Kein Bioplastik. Keine kompostierbaren Plastiktüten in die Biotonne.
Mehr Bioabfall in die Biotonne
Noch immer landen viele Küchen- und Speiseabfälle in der Restmülltonne. Dort gehen sie als wertvolle Ressource verloren. #wirfuerbio setzt sich dafür ein, den Anteil von Bioabfall in der Restmülltonne zu reduzieren und mehr organische Abfälle in die Biotonne zu bringen. Denn jeder richtig getrennte Bioabfall kann zu Kompost, Energie und Klimaschutz beitragen.
Umweltbildung
Wir möchten Kinder, Jugendliche und Erwachsene dafür sensibilisieren, wie Kreislaufwirtschaft funktioniert und warum richtige Mülltrennung im Alltag so wichtig ist. Mit anschaulichen Materialien, Aktionen und Bildungsangeboten machen wir Bioabfall, Kompost und Ressourcenschutz verständlich.
Besser trennen im Geschosswohnungsbau
In Mehrfamilienhäusern und großen Wohnanlagen ist gute Bioabfalltrennung oft besonders herausfordernd. Viele Haushalte nutzen gemeinsame Tonnen, Sammelplätze sind anonym und Informationen erreichen nicht immer alle Bewohner*innen. #wirfuerbio entwickelt und bündelt Ansätze, die genau hier unterstützen: verständliche Kommunikation, praktische Sammellösungen, klare Hinweise und Maßnahmen, die das Trennen im Alltag einfacher machen.
Erfahrungsaustausch
Voneinander lernen. Gemeinsam besser werden.
Ein zentraler Bestandteil von #wirfuerbio ist der regelmäßige Erfahrungsaustausch. Hier kommen Akteure aus der kommunalen Abfallwirtschaft zusammen, teilen Erkenntnisse aus der Praxis und entwickeln neue Ideen für bessere Bioabfallqualität. Der Austausch zeigt, was vor Ort funktioniert: von Tonnenkontrollen über Bildungsangebote bis zu Kampagnen für Wohnquartiere. Erfolgreiche Ansätze können so schneller weitergegeben, angepasst und in anderen Regionen genutzt werden. #wirfuerbio versteht sich deshalb nicht nur als Kampagne, sondern als Lern- und Aktionsnetzwerk.